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DPMA WO001995014999A1

[DE] UMGEBUNGSDRUCKUNABHÄNGIGER SIGNALGEBER

BIBLIOGRAPHISCHE DATEN DOKUMENT
WO001995014999A1 (SEITEN: 20)
INID Kri­te­ri­um Feld Inhalt
54 Titel TI [DE] UMGEBUNGSDRUCKUNABHÄNGIGER SIGNALGEBER
[EN] SIGNAL GENERATOR INDEPENDENT OF AMBIENT PRESSURE
[FR] GENERATEUR DE SIGNAL INDEPENDANT DE LA PRESSION AMBIANTE
71/73 Anmel­der / Inha­ber PA KNAPPERT WERNER, DE; SATTLER CLAUS MICHAEL, DE 
72 Erfin­der IN KNAPPERT WERNER, DE; SATTLER CLAUS-MICHAEL, DE
22/96 Anmel­de­da­tum AD 24.11.1994
21 Anmel­de­num­mer AN 9403886
Anmel­de­land AC EP
Ver­öf­fent­li­chungs­da­tum PUB 01.06.1995
33 Prio­ri­tät PRC DE
31 PRN 9318009
32 PRD 19931125
51 IPC-Haupt­klas­se ICM H01H 13/00 “Schal­ter mit gerad­li­nig beweg­ba­rem Betä­ti­gungs­teil oder Tei­len, die nur zum Drü­cken oder Zie­hen in einer Rich­tung aus­ge­bil­det sind, z.B. Druck­knopf­schal­ter (mit bieg­sa­mem Betä­ti­gungs­teil H01H 17/00) [1, 2006.01]”
51 IPC-Neben­klas­se ICS  
IPC-Zusatz­klas­se ICA  
IPC-Index­klas­se ICI  
MCD-Haupt­klas­se MCM  
MCD-Neben­klas­se MCS H01H 13/70 (2006.01)
“… mit einer Viel­zahl von Betä­ti­gungs­glie­dern, die mit ver­schie­de­nen Kon­takt­sät­zen ver­bun­den sind, z.B. Tas­ta­tur (Zusam­men­bau von meh­re­ren unab­hän­gi­gen Schal­tern H02B) [1, 2006.01]”
MCD-Zusatz­klas­se MCA  
57 Abs­tract AB [DE] Signal­ge­ber mit einem vor­zugs­wei­se an eine elek­tri­sche Schal­tung ange­schlos­se­nen Kon­takt (10) und mit einem Schalt­ele­ment (7) mit einem Gegen­kon­takt (9), wobei das Schalt­ele­ment (7) an einem nähe­rungs­wei­se inkom­pres­si­blen Medi­um (6) wider­ge­la­gert ist und wobei das Schalt­ele­ment (7) unter gleich­zei­ti­ger Ver­drän­gung des Medi­ums (6) schalt­bar ist.
[EN] The inven­ti­on per­tains to a signal gene­ra­tor with a con­tact (10) con­nec­ted pre­fer­a­b­ly to an elec­tri­cal cir­cuit and with a swit­ching ele­ment (7) that has a coun­ter-con­tact (9), the swit­ching ele­ment (7) being sup­por­ted on a vir­tual­ly incom­pres­si­ble medi­um (6) and the swit­ching ele­ment (7) being swit­cha­ble with a simul­ta­ne­ous dis­pla­ce­ment of the medi­um (6).
[FR] L’in­ven­ti­on con­cer­ne un géné­ra­teur de signal pour­vu d’un con­tact (10) rac­cor­dé de pré­fé­rence à un cir­cuit élec­tri­que et d’un élé­ment de com­mu­ta­ti­on (7) com­portant un cont­re-con­tact (9). L’é­lé­ment de com­mu­ta­ti­on (7) est por­té par une sub­s­tan­ce (6) pres­que incom­pres­si­ble et peut être com­mu­té de maniè­re qu’il y ait un dépla­ce­ment simul­ta­né de la sub­s­tan­ce (6).
Kor­rek­tur­in­for­ma­ti­on KORRINF
56 Ent­ge­gen­ge­hal­te­ne Patent­do­ku­men­te, in Recher­che ermit­telt CT DE000002457286A1
56 Ent­ge­gen­ge­hal­te­ne Patent­do­ku­men­te, vom Anmel­der genannt CT  
56 Ent­ge­gen­ge­hal­te­ne Nicht­pa­tent­li­te­ra­tur, in Recher­che ermit­telt CTNP  Derwent’s abs­tract, Nr. 83–705165/27, Woche 8327; & SU,A,955248,
(BENIDICHUK A I), 1982-08-30 7;
Derwent’s abs­tract, Nr. 88–42083/06, Woche 8806; & SU,A,1322249, (ZADOROZHNYI A A), 1987-07-07 7
56 Ent­ge­gen­ge­hal­te­ne Nicht­pa­tent­li­te­ra­tur, vom Anmel­der genannt CTNP
Zitie­ren­de Doku­men­te Doku­men­te ermit­teln “kei­ne
Tref­fer”
Sequenz­pro­to­koll
Prüf­stoff-IPC ICP H01H 13/705 A “gekenn­zeich­net durch Auf­bau, Mon­ta­ge oder Anord­nung von funk­tio­nel­len Bestand­tei­len, z.B. Tast­schal­ter oder Tas­ter [7, 2006.01]”

Quel­le: DPMA
Deut­sches Patent- und Mar­ken-Amt

WELTORGANISATION FÜR GEISTIGES EIGENTUM

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Inter­na­tio­na­les Büro

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INTERNATIONALE ANMELDUNG VERÖFFENTLICHT NACH DEM VERTRAG ÜBER DIE
INTERNATIONALE ZUSAMMENARBEIT AUF DEM GEBIET DES PATENTWESENS (PCI)
(51) Inter­na­tio­na­le Patent­klas­si­fi­ka­ti­on:
HO1H 13/00

Al (43)

(11) Inter­na­tio­na­le Ver­öf­fent­li­chungs­num­mer: WO 95114999
(43) Inter­na­tio­na­les Ver­öf­fent­li­chungs­da­tum: 1. Juni 1995 (01.06.95)
(21) Inter­na­tio­na­les Akten­zei­chen: PCT/EP94103886 (81) Bestim­mungs­staa­ten: AM, AT, AU, BB, BG, ER, BY, CA, CH, CN, CZ, DE, DK, ES, FI, GB, GE, HU, IP, KE, KG, KP, KR, KZ, 11, LT, LU, LV, MD, MG, MN, MW, NL, NO, NZ, PL, PT, RO, RU, SD, SE, 81, SK, T7, TT, UA, US, UZ, VN, euro­päi­sches Patent (AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, 113, IT, LU, MC, NL, PT, SE), OAPI Patent (BF, B1, CF, CG, CI, CM, GA, GN, ML, MR, NE, SN, TD, TG), ARTPO Patent (ICE, MW, SD, SZ).
(22) Inter­na­tio­na­les Anmel­de­da­tum: 24. Novem­ber 1994 (24.11.94)
(30) Prio­ri­täts­da­ten: 0 93 18 009.8 U 25. Novem­ber 1993 (25.11.93) DE
(71)(72) Anmel­der und Erfin­der: KNAPPERT, Wer­ner
[DE(DE]; Köl­ner Stra­ße 157, D‑45481 Mül­heim-Ruhr (DE). SATTLER, Claus-Micha­el
[DEIDE]; Fried­rich-Schmidt-Stra­ße 23, D‑50931 Köln (DE).
  Ver­öf­fent­licht
Mit inter­na­tio­na­lem Recher­chen­be­richt. Vor Ablauf der für Ände­run­gen
der Ansprü­che zuge­las­se­nen Frist. Ver­öf­fent­li­chung wird wie­der­holt
falls Ände­run­gen ein­tref­fen.
(74) Anwäl­te: TERGAU, Enna usw.; Mögel­dor­fer Haupt­stras­se 51, D‑90482 Nürn­berg (DE).  
(54) Tit­le: SIGNAL GENERATOR INDEPENDENT OF AMBIENT PRESSURE
(54) Bezeich­nung: UMGEBUNGSDRUCKUNABHÄNGIGER SIGNALGEBER

UMGEBUNGSDRUCKUNABHÄNGIGER SIGNALGEBER

(57) Abs­tract The inven­ti­on per­tains to a signal gene­ra­tor with a con­tact (10) con­nec­ted pre­fe­r­ah­ly to an elec­tri­cal cir­cuit and with a swit­ching ele­ment (7) that har a ouun­ter-con­tact (9), the swit­ching ele­ment (7) being sup­por­ted an a vir­tual­ly incom­pres­si­ble medi­um (6) and the swit­ching ele­ment (7) being swit­cha­ble with a simul­ta­ne­ous dispia­ce­ment of the medi­um (6).
(57) Zusam­men­fas­sung Signal­ge­ber mit einem vor­zugs­wei­se an eine elek­tri­sche Schal­tung ange­schlos­se­nen Kon­takt (10) und mit einem Schalt­ele­ment (7) mit einem Gegen­kon­takt (9), wobei das Schalt­ele­ment (7) an einem nähe­rungs­wei­se inkom­pres­si­blen Medi­um (6) wider­ge­la­gert ist und wobei das Schalt­ele­ment (7) unter gleich­zei­ti­ger Ver­drän­gung des Medi­ums (6) schalt­bar ist.

Quel­le: DPMA Deut­sches Patent- und Mar­ken­amt

WO 001995014999 A1

Anmel­de­land: EP
Anmel­de­num­mer: 9403886
Anmel­de­da­tum: 24.11.1994
Ver­öf­fent­li­chungs­da­tum: 01.06.1995
Prio­ri­tät: DE 9318009 25.11.1993
IPC-Ver­si­on: 6
Haupt­klas­se: H01H 13/00
MCD-Neben­klas­se: H01H 13/70(2006.01, A)
CPC: H01H 13/7006(2013.01)
CPC: H01H 2221/038(2013.01)
CPC: H01H 2231/044(2013.01)
ECLA: H01H 13/70 D
Ent­ge­gen­hal­tung (PL): DE 000002457286 A1
Ent­ge­gen­hal­tung (PL): SU 000000955248 A1
Ent­ge­gen­hal­tung (PL): SU 000001322249 A1
Ent­ge­gen­hal­tung (NPL): Derwent’s abs­tract, Nr. 83–705165/27, Woche 8327; & SU, A, 955248, (BENIDICHUK A I), 1982-08-30
Ent­ge­gen­hal­tung (NPL): Derwent’s abs­tract, Nr. 88–42083/06, Woche 8806; & SU, A, 1322249, (ZADOROZHNYI A A), 1987-07-07
Erfin­der: KNAPPERT WERNER, DE
Erfin­der: SATTLER CLAUS-MICHAEL, DE
Anmel­der: KNAPPERT WERNER, DE
Anmel­der: SATTLER CLAUS MICHAEL, DE

[DE]UMGEBUNGSDRUCKUNABHÄNGIGER SIGNALGEBER
[EN]SIGNAL GENERATOR INDEPENDENT OF AMBIENT PRESSURE
[FR]GENERATEUR DE SIGNAL INDEPENDANT DE LA PRESSION AMBIANTE

[DE]Signalgeber mit einem vor­zugs­wei­se an eine elek­tri­sche Schal­tung ange­schlos­se­nen Kon­takt (10) und mit einem Schalt­ele­ment (7) mit einem Gegen­kon­takt (9), wobei das Schalt­ele­ment (7) an einem nähe­rungs­wei­se inkom­pres­si­blen Medi­um (6) wider­ge­la­gert ist und wobei das Schalt­ele­ment (7) unter gleich­zei­ti­ger Ver­drän­gung des Medi­ums (6) schalt­bar ist.

[EN]The inven­ti­on per­tains to a signal gene­ra­tor with a con­tact (10) con­nec­ted pre­fer­a­b­ly to an elec­tri­cal cir­cuit and with a swit­ching ele­ment (7) that has a coun­ter-con­tact (9), the swit­ching ele­ment (7) being sup­por­ted on a vir­tual­ly incom­pres­si­ble medi­um (6) and the swit­ching ele­ment (7) being swit­cha­ble with a simul­ta­ne­ous dis­pla­ce­ment of the medi­um (6).

[FR]L’invention con­cer­ne un géné­ra­teur de signal pour­vu d’un con­tact (10) rac­cor­dé de pré­fé­rence à un cir­cuit élec­tri­que et d’un élé­ment de com­mu­ta­ti­on (7) com­portant un cont­re-con­tact (9). L’é­lé­ment de com­mu­ta­ti­on (7) est por­té par une sub­s­tan­ce (6) pres­que incom­pres­si­ble et peut être com­mu­té de maniè­re qu’il y ait un dépla­ce­ment simul­ta­né de la sub­s­tan­ce (6).

Seite 1 — (BI, AB)

Seite 2 — (BI)

Seite 3 — (DE) bis Seite 10 — (DE)

Beschrei­bung Umge­bungs­drucku­n­ab­hän­gi­ger Signal­ge­ber Die Erfin­dung betrifft einen umge­bungs­drucku­n­ab­hän­gi­gen Signal­ge­ber mit den Merk­ma­len des Ober­be­griffs des Anspruchs 1. Bei Signal­ge­bern, bei­spiels­wei­se druck­ge­steu­er­ten Mess­wert­ge­bern oder Tas­ta­tu­ren, besteht das Pro­blem, dass der Umge­bungs­druck auch auf den Geber selbst ein­wirkt. Ent­spricht der Umge­bungs­druck nur dem atmo­sphä­ri­schen Nor­mal­druck, ist dies für die Funk­ti­ons­fä­hig­keit des Signal­ge­bers nicht von Bedeu­tung und kann des­halb ver­nach­läs­sigt wer­den. Von Bedeu­tung ist der Umge­bungs­druck erst, wenn der Signal­ge­ber nicht bei atmo­sphä­ri­schem Nor­mal­druck ein­ge­setzt wird, son­dern der Signal­ge­ber einem Über­druck oder Unter­druck aus­ge­setzt ist. Der­ar­ti­ge Über­druck- bzw. Unter­druck­ver­hält­nis­se kön­nen bei­spiels­wei­se vor­lie­gen, wenn der Signal­ge­ber im Tief­see­be­reich oder im Welt­raum ein­ge­setzt wird.
Wird der Signal­ge­ber bei­spiels­wei­se ab Mess­wert­ge­ber ein­ge­setzt, soll er nur in dem Fall, dass ein vor­de­fi­nier­ter Soll­druck über­schrit­ten wird, ein Signal aus­sen­den. Die­ser Soll­druck ist jedoch in der Regt unab­hän­gig vom atmo­sphä­ri­schen Umge­bungs­druck defi­niert. Der atmo­sphä­ri­sche Umge­bungs­druck darf also den Mess­wert­ge­ber nicht beein­flus­sen. Es ist also erwünscht, den Signal­ge­ber vom Umge­bungs­druck unab­hän­gig ein­set­zen zu kön­nen.
Soll der Signal­ge­ber als Tas­ten­ge­ber ein­ge­setzt wer­den, bei­spiels­wei­se als Tas­te einer Com­pu­ter­tas­ta­tur, wird der Signal­ge­ber nur dann mit einem Druck beauf­schlagt, wenn ein Signal abge­ge­ben wer­den soll, also wenn die jewei­li­ge Tas­te betä­tigt wer­den soll.
Nimmt der Umge­bungs­druck jedoch über­pro­por­tio­nal zu, führt dies im Extrem­fall dazu, dass sämt­li­che Tas­ten der Tas­ta­tur stets gedrückt sind. Die­ses Pro­blem tritt ins­be­son­de­re bei Foli­en­tas­ta­tu­ren auf, zu deren Betä­ti­gung in der Regel nur sehr gerin­ge Kräf­te erfor­der­lich sind.
Die Ver­wen­dung von Hub­tas­ten, wie sie bei­spiels­wei­se von frü­he­ren Schreib­ma­schi­nen bekannt sind, hät­te den Nach­teil, dass jede Tas­te, also jedes Schalt­ele­ment, mit einer geeig­ne­ten Abdich­tung ver­se­hen sein müss­te. Außer­dem müss­te der hydrau­lisch wirk­sa­me Quer­schnitt des Tas­ten­schaf­tes der­art klein sein, dass die durch den Umge­bungs­druck erzeug­te Druck­kraft die Rück­stell­kraft der Tas­ten­fe­der nicht Über­steigt. Auch hier wür­de ein über­mä­ßig hoher Umge­bungs­druck zu unkon­trol­lier­ten Tas­ta­tur­an­schlä­gen füh­ren. Außer­dem wür­de die Ver­wen­dung von Feder­ele­men­ten zur Rück­stel­lung des tas­ten­ar­ti­gen Schalt­ele­men­te dazu füh­ren, dass jeweils abhän­gig vom Umge­bungs­druck unter­schied­li­che Betä­ti­gungs­kräf­te zur Betä­ti­gung des Schalt­ele­ments und damit auch des Signal­ge­bers erfor­der­lich wären. Die­se höchst unter­schied­li­chen Betä­ti­gungs­kräf­te sind schon des­halb uner­wünscht, weil eine kon­ti­nu­ier­li­che und schnel­le Bedie­nung des Signal­ge­bers dadurch stark behin­dert wird.
Ein bevor­zug­tes Ein­satz­feld für die erfin­dungs­mä­ßi­gen Signal­ge­ber sind Tas­ta­tu­ren zur Bedie­nung von Com­pu­tern im Unter­was­ser­be­trieb, ins­be­son­de­re im Tief­see­be­reich. Im Tief­see­be­reich ist es heut­zu­ta­ge üblich, sowohl Werk­zeug­ma­schi­nen als auch Maschi­nen­werk­zeu­ge mit Hil­fe von Com­pu­tern, ins­be­son­de­re Per­so­nal-Com­pu­tern zu steu­ern. Da die­se Com­pu­ter für den Tief­see­be­reich von Haus aus unge­eig­net sind, wer­den die Maschi­nen bzw. Werk­zeu­ge mit über­lan­gen Lei­tungs­ka­beln ver­se­hen. Auf die­se Wei­se ist es mög­lich, die unter­halb der Was­ser­li­nie ope­rie­ren­den Maschi­nen bzw. Werk­zeu­ge mit ober­halb der Was­ser­li­nie ange­ord­ne­ten Com­pu­tern zu steu­ern.
Auf­grund ihres hohen Eigen­ge­wichts haben die Lei­tun­gen die Nei­gung, die Maschi­nen bzw. Werk­zeu­ge uner­wünscht in die Tie­fe hin­ab­zu­zie­hen.
Zudem erschwe­ren die­se Lei­tun­gen natur­ge­mäß den Ein­satz der Maschi­nen und erfor­dern zahl­rei­ches Hilfs­per­so­nal unter­halb der Was­ser­li­nie.
Außer­dem schrän­ken die Lei­tungs­ka­bel den Ein­satz der Maschi­nen bzw. Werk­zeu­ge gene­rell ein. Häu­fig ver­dre­hen und ver­fan­gen sich die Lei­tungs­dräh­te unge­wünscht und ver­hin­dern so den Ein­satz der Maschi­nen oder der Werk­zeu­ge an schlecht zugäng­li­chen Stel­len unter Was­ser.
Es ist des­halb wün­schens­wert, den Steue­rungs­com­pu­ter direkt an der Werk­zeug­ma­schi­ne bzw. dem Maschi­nen­werk­zeug anzu­brin­gen. Aller­dings muss hier­für eine für den Unter­was­ser­be­trieb geeig­ne­te, umge­bungs­drucku­n­ab­hän­gi­ge Com­pu­ter­tas­ta­tur vor­han­den sein.
Der Erfin­dung liegt des­halb die Auf­ga­be zugrun­de, einen Signal­wert­ge­ber anzu­ge­ben, der unab­hän­gig vom Umge­bungs­druck arbei­tet.
Die Lösung der Erfin­dung besteht dar­in, das Schalt­ele­ment des Signal­ge­bers an einem zumin­dest nähe­rungs­wei­se inkom­pres­si­blen Medi­um wider­zu­la­gem und bei Betä­ti­gung des Schalt­ele­ments des Signal­ge­bers das als Wider­la­ger die­nen­de inkom­pres­si­ble Medi­um infol­ge der auf das Schalt­ele­ment aus­ge­üb­ten Betä­ti­gungs­kraft ein­fach zu ver­drän­gen. Mit der Erfin­dung ist auch gewähr­leis­tet, dass die Betä­ti­gungs­kraft des Signal­ge­bers stets kon­stant ist. Der Signal­ge­ber ist des­halb sowohl in einer Umge­bung mit Über­druck, bei­spiels­wei­se im Tief­see­be­reich, ein­setz­bar, als auch bei Unter­druck oder Schwe­re­lo­sig­keit, bei­spiels­wei­se im Welt­raum. Infol­ge der kon­stant blei­ben­den Betä­ti­gungs­kraft des Signal­ge­bers ist es für den Bedie­ner mög­lich, im “Tro­cken­ein­satz” den Betrieb des Signal­ge­bers zu trai­nie­ren, ohne sich im “Ernst­fall” an ande­re Tas­ta­tur­kräf­te gewöh­nen zu müs­sen. Infol­ge die­ser Trai­nings­mög­lich­keit wird das Risi­ko von Fehl­be­die­nun­gen im Ernst­fall erheb­lich redu­ziert.
Nach der Erfin­dung kann gemäß Anspruch 2 auf der Lei­ter­plat­te ein Kanal ange­ord­net sein, über den das im Auf­nah­me­raum unter dem Schalt­ele­ment befind­li­che nahe­zu inkom­pres­si­ble Medi­um bei gedrück­tem Schalt­ele­ment in den zuge­ord­ne­ten Kom­pen­sa­ti­ons­raum ver­drängt wird.
Nach Anspruch 3 ist es zweck­mä­ßig bei zwei oder mehr Schalt­ele­men­ten die Auf­nah­me­räu­me so zu gestal­ten, dass der Auf­nah­me­raum des einen Schalt­ele­ments auch gleich­zei­tig als Kom­pen­sa­ti­ons­raum für ande­re Schalt­ele­men­te wirk­sam ist. Hier­für sind die ein­zel­nen Auf­nah­me­räu­me mit­tels der auf der Lei­ter­plat­te ange­ord­ne­ten Kanä­le unter­ein­an­der ver­bun­den.
Nach einer wei­te­ren Aus­füh­rungs­form der Erfin­dung ist ein gegen­über dem atmo­sphä­ri­schen Außen­druck bzw. Umge­bungs­druck abge­schirm­ter, also druck­dich­ter Behäl­ter vor­ge­se­hen. Mit die­sem Behäl­ter ist der Signal­ge­ber ver­bun­den. Zur Auf­recht­erhal­tung eines kon­stan­ten Innen­drucks im Behäl­ter ist in den Behäl­ter ein zumin­dest nähe­rungs­wei­se inkom­pres­si­bles Medi­um ein­ge­füllt. Hier­für eig­nen sich inkom­pres­si­ble Flüs­sig­kei­ten, Gra­nu­la­te und Disper­sio­nen. Da der Signal­ge­ber in der Regel mit einer elek­tri­schen Schal­tung ver­bun­den ist, wird vor­zugs­wei­se ein elek­trisch nicht lei­ten­des Medi­um vor­ge­schla­gen. Beson­ders gut geeig­net und bevor­zugt sind inkom­pres­si­ble Öle. Auf­grund der Inkom­pres­si­bi­li­tät des Medi­ums wird der Signal­ge­ber vom Umge­bungs­druck nicht beein­flusst.
Nach Anspruch 4 ist es vor­teil­haft, eine Lei­ter­plat­te mit einer auf­ge­druck­ten elek­tri­schen Schal­tung als Wand oder ins­be­son­de­re Abde­ckung des Behäl­ters zu ver­wen­den. Vor­teil­haft kann auf die Lei­ter­plat­te auch gleich der an die elek­tri­sche Schal­tung ange­schlos­se­ne Kon­takt des Signal­ge­bers auf­ge­druckt wer­den. Die­ser auf­ge­druck­te Kon­takt wirkt mit dem am Schalt­ele­ment des Signal­ge­bers ange­ord­ne­ten Gegen­kon­takt zusam­men.
Schließ­lich weist die Lei­ter­plat­te nach Anspruch 4 Durch­bre­chun­gen auf.
Die­se Durch­bre­chun­gen sind als Lei­tun­gen für das inkom­pres­si­ble Medi­um, ins­be­son­de­re inkom­pres­si­ble Öl wirk­sam.
Nach Anspruch 5 ist das Schalt­ele­ment auf der dem Behäl­ter abge­wand­ten Sei­te der Lei­ter­plat­te ange­ord­net und es ist ein wei­te­rer Auf­nah­me­raum für das inkom­pres­si­ble Medi­um zwi­schen Schalt­ele­ment und Lei­ter­plat­te vor­ge­se­hen. Das inkom­pres­si­ble, vor­zugs­wei­se flui­di­sche Medi­um strömt somit durch die Durch­bre­chun­gen in der Lei­ter­plat­te nach Anspruch 4 aus dem Behäl­ter in den wei­te­ren, zwi­schen Schalt­ele­ment und Lei­ter­plat­te ange­ord­ne­ten Auf­nah­me­raum.
Anspruch 6 betrifft eine Aus­füh­rungs­form der Erfin­dung mit einem Kom­pen­sa­ti­ons­raum zur Auf­nah­me eines Kom­pen­sa­ti­ons­vo­lu­mens. Die­ser Kom­pen­sa­ti­ons­raum nimmt die­je­ni­ge Fluid­men­ge auf, die durch die Betä­ti­gung des Signal­ge­bers ver­drängt wird. Da der Betä­ti­gungs­druck nur auf das Schalt­ele­ment aus­ge­übt wird, fin­det auf­grund des hohen Flä­chen­drucks eine Ver­drän­gung des inkom­pres­si­blen Medi­ums statt. Wirkt nur der flä­chen­haf­te Umge­bungs­druck auf das Medi­um, fin­det die Ver­drän­gung infol­ge der Inkom­pres­si­bi­li­tät des Medi­ums nicht statt.
Zur Auf­nah­me der ver­dräng­ten Fluid­men­ge bzw. Men­ge des Medi­ums dient das Kom­pen­sa­ti­ons­vo­lu­men. Die­ses Kom­pen­sa­ti­ons­vo­lu­men kann mit­tels Aus­gleichs­kol­ben oder Mem­bra­ne gegen­über dem Umge­bungs­druck abge­dich­tet wer­den.
Die Ansprü­che 5 bis 7 betref­fen eine aus meh­re­ren erfin­dungs­mä­ßi­gen Signal­ge­bern zusam­men­ge­setz­te Schalt­tas­ta­tur, vor­zugs­wei­se eine Foli­en­tas­ta­tur. Hier­bei ist beson­ders vor­teil­haft, dass die Tas­ta­tur­fo­lie nach Art einer Aus­gleichs­mem­bran wirk­sam ist. Wird eine Tas­te auf der Foli­en­tas­ta­tur gedrückt, wird das dar­un­ter­lie­gen­de Flu­id ver­drängt mit der Fol­ge, dass die Foli­en­tas­te das erwünsch­te Signal abgibt. Das ver­dräng­te Flu­id strömt infol­ge des schlag­ar­tig ange­stie­ge­nen Flä­chen­drucks auf die Foli­en­tas­te in Berei­che der Foli­en­tas­ta­tur, die der Foli­en­tas­te benach­bart sind.
Die Folie bläht sich in der gedrück­ten Tas­te benach­bar­ten Berei­chen gewis­ser­ma­ßen nach oben um den Betrag auf, um den die jewei­li­ge Tas­te nach unten gedrückt ist. Die Betä­ti­gungs­kraft bewirkt bei voll­stän­dig gedrück­ter Tas­te somit, dass der Gegen­kon­takt des Schalt­ele­ments fest auf dem Kon­takt der elek­tri­schen Schal­tung auf­liegt. Hier­bei ist es vor­teil­haft, den mit dem Schalt­ele­ment ver­bun­de­nen Gegen­kon­takt mit Kon­takt­spit­zen aus­zu­rüs­ten.
Damit wird eine nur punkt­för­mi­ge Berüh­rung des Kon­takts auf der elek­tri­schen Schal­tung mit der Kon­takt­spit­ze am Gegen­kon­takt benö­tigt, um das Signal aus­zu­lö­sen.
Der erfin­dungs­mä­ßi­ge Signal­ge­ber eig­net sich nicht nur zur Abga­be elek­tri­scher Signa­le. Eben­so ist es denk­bar, hydrau­li­sche oder pneu­ma­ti­sche Signa­le mit dem Signal­ge­ber zu geben. Bei die­sen Aus­füh­rungs­for­men fällt die elek­tri­sche Schal­tung natür­lich weg.
Anspruch 10 betrifft schließ­lich eine wei­te­re Aus­füh­rungs­form der Erfin­dung. Hier­bei wird das Schalt­ele­ment nicht direkt mit der Betä­ti­gungs­kraft beauf­schlagt son­dern die Betä­ti­gungs­kraft wird mit­tel­bar über einen Kol­ben oder Schie­ber auf das Schalt­ele­ment über­tra­gen. Auf die­se Wei­se ist es bei­spiels­wei­se mög­lich, auf rela­tiv schmal­bau­en­de Kol­ben brei­te Tas­ten auf­zu­set­zen, die eine leich­te Bedie­nung ins­be­son­de­re mit Hand­schu­hen im Unter­was­ser­be­trieb gewähr­leis­ten. Außer­dem kann auf die­se Wei­se das Schalt­ele­ment noch­mals gegen­über der Umge­bung zusätz­lich abge­dich­tet wer­den.
Anhand der in den Zeich­nungs­fi­gu­ren dar­ge­stell­ten Aus­füh­rungs­bei­spie­le wird die Erfin­dung mit wei­te­ren erfin­dungs­we­sent­li­chen Merk­ma­len detail­liert beschrie­ben. Es zei­gen:
Fig. 1 eine geschnit­te­ne Sei­ten­an­sicht einer aus meh­re­ren Signal­ge­bern gebil­de­ten Foli­en­tas­ta­tur, Fig. 2 eine Drauf­sicht auf einen Teil­be­reich der Foli­en­tas­ta­tur gemäß Fig. 1, Fig. 3 eine geschnit­te­ne Sei­ten­an­sicht einer Tas­ta­tur mit meh­re­ren mit­tel­bar betä­tig­ten Schalt­ele­men­ten.
Auf die Lei­ter­plat­te 1 sind die Lei­ter­zü­ge 2 auf­ge­druckt. Die Lei­ter­zü­ge 2 sind Bestand­teil der von der Lei­ter­plat­te 1 getra­ge­nen elek­tri­schen Schal­tung. Die Lei­ter­plat­te 1 dient zugleich als Abde­ckung des druck­dich­ten Behäl­ters 3. Der druck­dich­te Behäl­ter 3 besteht aus dem im wesent­li­chen zur Lei­ter­plat­te 1 glei­che­big ver­lau­fen­den Behäl­ter­bo­den 4 und den Behäl­ter­bo­den 4 und die Lei­ter­plat­te 1 abschlie­ßend mit­ein­an­der ver­bin­den­den
Behäl­tersei­ten­wän­den 5. Im Behäl­ter 3 befin­det sich das nähe­rungs­wei­se inkom­pres­si­ble Medi­um 6.
Auf der dem Behäl­ter 3 abge­wand­ten Sei­te trägt die Lei­ter­plat­te 1 die ein­zel­nen, die Schalt­ele­men­te bil­den­den kon­kav gewölb­ten Flä­chen­ele­men­te 7.
Über die Flä­chen­ele­men­te 7 gespannt ist die Tas­ta­tur­fo­lie 8. Auf die Tas­ta­tur­fo­lie 8 sind die in den Zeich­nun­gen nicht dar­ge­stell­ten Bedie­nungs­sym­bo­le auf­ge­druckt. Die Flä­chen­ele­men­te 7 tra­gen auf ihren der Lei­ter­plat­te 1 zuge­wand­ten, kon­ka­ven Innen­sei­ten die Gegen­kon­tak­te 9. Die Gegen­kon­tak­te 9 wir­ken mit den auf der Lei­ter­plat­te 1 auf­ge­druck­ten Kon­tak­ten 10 zusam­men, wenn die Flä­chen­ele­men­te 7 gegen die Lei­ter­plat­te 1 gedrückt sind, wie dies beim rech­ten äuße­ren Kon­takt 10 in Fig. 1 der Fall ist.
Des Wei­te­ren weist die Lei­ter­plat­te 1 durch­kon­tak­tier­te Boh­run­gen 11 auf. Die­se durch­kon­tak­tier­ten Boh­run­gen 11 die­nen als Anschluss für die Anschluss­lit­zen 12. Die Anschluss­lit­zen 12 durch­set­zen den Behäl­ter 3 und sind in das nahe­zu inkom­pres­si­ble Medi­um 6 ein­ge­bet­tet und sind mit ihren den Boh­run­gen 11 abge­wand­ten Enden an den Kon­takt­stif­ten 13 befes­tigt. Die Kon­takt­stif­te 13 sind druck­dicht im Behäl­ter­bo­den 4 ver­gos­sen.
Außer den Boh­run­gen 11 sind unter­halb der Flä­chen­ele­men­te 7 noch die die Lei­ter­plat­te in Rich­tung auf den Behäl­ter 3 durch­set­zen­den Durch­bre­chun­gen 14 in die Lei­ter­plat­te ein­ge­bracht. Die Durch­bre­chun­gen 14 ver­bin­den den Innen­raum des Behäl­ters 3 mit den infol­ge der kon­ka­ven Wöl­bung der Flä­chen­ele­men­te 7 zwi­schen Lei­ter­plat­te 1 und den Flä­chen­ele­men­ten 7 ent­ste­hen­den Auf­nah­me­raum 15.
Durch die Durch­bre­chun­gen 14 dringt das nahe­zu inkom­pres­si­ble Medi­um auch in die Auf­nah­me­räu­me 15 unter­halb der Flä­chen­ele­men­te 7 ein.
Dies bedeu­tet, dass bei nicht gedrück­ten Flä­chen­ele­men­ten 7 der Auf­nah­me­raum 15 unter jedem Flä­chen­ele­ment 7 eben­so wie der Behäl­ter 3 mit dem inkom­pres­si­blen Medi­um 6 aus­ge­füllt ist. Wird das als Schalt­ele­ment wirk­sa­me Flä­chen­ele­ment 7 — so wie das rech­te Flä­chen­ele­ment 7 in Fig. 1 — her­un­ter­ge­drückt, wird die im Auf­nah­me­raum 15 unter dem gedrück­ten Flä­chen­ele­ment 7 befind­li­che Men­ge des inkom­pres­si­blen Medi­ums 6 durch die Durch­bre­chun­gen 14 in den Behäl­ter 3 zurück­ge­drückt, also ver­drängt. Durch die nun­mehr ent­ste­hen­de Ver­drän­gung des Medi­ums 6 im Behäl­ter 3 wird eine zusätz­li­che Men­ge des Medi­ums 6 durch die Durch­bre­chun­gen 14 in die Auf­nah­me­räu­me 15 der nicht gedrück­ten Flä­chen­ele­men­te 7 gedrückt. Infol­ge der Elas­ti­zi­tät der Flä­chen­ele­men­te 7 und der dar­über ange­ord­ne­ten Tas­ta­tur­fo­lie 8 neh­men die Auf­nah­me­räu­me 15 der nicht gedrück­ten Flä­chen­ele­men­te 7 die ver­dräng­te Men­ge des Medi­ums 6 auf. Wird das gedrück­te Flä­chen­ele­ment 7 wie­der los­ge­las­sen, drängt das inkom­pres­si­ble Medi­um 6 durch die Durch­bre­chun­gen 14 wie­der­um in den nun­mehr lee­ren Auf­nah­me­raum 15 ein und die ent­spre­chen­de Men­ge des Medi­ums 6 läuft aus den übri­gen Auf­nah­me­räu­men 15 wie­der­um in den Behäl­ter 3 zurück. Auf die­se Wei­se ist gewähr­leis­tet, dass ein Ein­drü­cken der Flä­chen­ele­men­te 7 nur mög­lich ist, wenn der deut­lich über dem flä­chen­haf­ten Umge­bungs­druck lie­gen­de punkt­för­mi­ge Tas­ten­druck auf das Flä­chen­ele­ment 7 aus­ge­übt wird. Im nicht gedrück­ten Zustand bewirkt das im Behäl­ter 3 und in den Auf­nah­me­räu­men 15 befind­li­che, nahe­zu inkom­pres­si­ble Medi­um 6, so dass ein groß­flä­chi­ges Ein­drü­cken der Flä­chen­ele­men­te 7 unmög­lich ist.
Fig. 3 zeigt eine gegen­über Fig. 1 und Mg. 2 abge­wan­del­te Aus­füh­rungs­form. Auch bei die­ser Aus­füh­rungs­form ist der Behäl­ter 3 mit sei­nen Sei­ten­wän­den 5 und sei­ner als Abde­ckung wirk­sa­men Lei­ter­plat­te 1 vor­han­den. Im Behäl­ter 3 befin­det sich wie­der­um das nähe­rungs­wei­se inkom­pres­si­ble Medi­um 6. Der Behäl­ter­bo­den 4 ist gleich­zei­tig als Behäl­ter­bo­den eines Außen­be­häl­ters wirk­sam. Der Außen­be­häl­ter besteht aus dem Behäl­ter­bo­den 4, den Außen­be­häl­tersei­ten­wän­den 16 und dem Behäl­ter­de­ckel 17. In den Behäl­ter­de­ckel 17 sind zylin­dri­sche Füh­run­gen 18 ein­ge­formt. In die Füh­run­gen 18 sind im Mon­ta­ge­end­zu­stand die in Längs­rich­tung 19 ver­schieb­li­chen Kol­ben 20 ein­ge­bracht. Die Kol­ben 20 sind an ihrem aus dem Behäl­ter­de­ckel 17 her­aus­ra­gen­den Ende mit elas­ti­schen Bäl­gen 21 dicht gegen­über der Umge­bung abge­schlos­sen.
Die Kol­ben 20 beauf­schla­gen mit ihren den Bäl­gen 21 abge­wand­ten Enden die Flä­chen­ele­men­te 7. Durch einen Druck auf einen Balg 21 wird das zuge­ord­ne­te Flä­chen­ele­ment 7 also mit­tel­bar durch den Kol­ben 20 her­un­ter­ge­drückt, wodurch der jewei­li­ge Gegen­kon­takt 9 mit dem zuge­ord­ne­ten Kon­takt 10 in Berüh­rung gerät und ein Signal aus­ge­löst wird.
Auch bei der Aus­füh­rungs­form gemäß Fig. 3 ist wie­der­um unter­halb eines jeden Flä­chen­ele­ments 7 ein Auf­nah­me­raum 15 für das nahe­zu inkom­pres­si­ble Medi­um 6 vor­han­den. Durch das Her­ab­drü­cken des Kol­bens 20 in Längs­rich­tung 19 in Rich­tung auf das Flä­chen­ele­ment 7 wird der oben zu Fig. 1 beschrie­be­ne Ver­drän­gungs­pro­zess iden­tisch aus­ge­löst. Wie­der­um neh­men der Behäl­ter 3 und die Auf­nah­me­räu­me 15 unter­halb der nicht gedrück­ten Flä­chen­ele­men­te 7 bzw. Kol­ben 20 die ver­dräng­te Men­ge des nahe­zu inkom­pres­si­blen Medi­ums 6 auf. Wird die Betä­ti­gungs­kraft vom Kol­ben 20 genom­men, füllt sich der Auf­nah­me­raum 15 unter dem jeweils gedrück­ten Flä­chen­ele­ment mit der zuge­hö­ri­gen Men­ge des nahe­zu inkom­pres­si­blen Medi­ums wie­der­um auf.
Bezugs­zei­chen­lis­te 1 Lei­ter­plat­te 2 Lei­ter­zug 3 Behäl­ter 4 Behäl­ter­bo­den Behäl­tersei­ten­wand 6 Medi­um 7 Flä­chen­ele­ment 8 Tas­ta­tur­fo­lie 9 Gegen­kon­takt Kon­takt 11 Boh­rung 12 Anschluss­lit­ze 13 Kon­takt­stift 14 Durch­bre­chung Auf­nah­me­raum 16 Außen­be­häl­tersei­ten­wand 17 Behäl­ter­de­ckel 18 Füh­rung 19 Längs­rich­tung Kol­ben 21 Bäg

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Die­ser Text wur­de durch das DPMA aus Ori­gi­nal­quel­len über­nom­men. Er ent­hält kei­ne Zeich­nun­gen. Die Dar­stel­lung von Tabel­len und For­meln kann unbe­frie­di­gend sein.
Ansprü­che 1. Signal­ge­ber a) mit einem vor­zugs­wei­se an eine elek­tri­sche Schal­tung ange­schlos­se­nen Kon­takt (10) und b) mit einem Schalt­ele­ment mit einem Gegen­kon­takt (9) dadurch gekenn­zeich­net, c) dass das Schalt­ele­ment an einem nähe­rungs­wei­se inkom­pres­si­blen Medi­um (6) wider­ge­la­gert ist und d) dass das Schalt­ele­ment unter gleich­zei­ti­ger Ver­drän­gung des nahe­zu inkom­pres­si­blen Medi­ums (6) schalt­bar ist.
2. Signal­ge­ber nach Anspruch 1, dadurch gekenn­zeich­net, a) dass der Kon­takt (10) Bestand­teil einer auf einer Lei­ter­plat­te (1) auf­ge­druck­ten elek­tri­schen Schal­tung ist, b) dass das Schalt­ele­ment gegen­über dem Kon­takt (10) auf der Lei­ter­plat­te (1) ange­ord­net ist, c) dass zwi­schen Schalt­ele­ment und Lei­ter­plat­te (1) ein Auf­nah­me­raum (15) mit varia­blem Volu­men für das Medi­um (6) vor­ge­se­hen ist und d) dass auf der Lei­ter­plat­te (1) ein Kanal ange­ord­net ist zur Ver­bin­dung des Auf­nah­me­raums (15) mit einem Kom­pen­sa­ti­ons­raum.
3. Signal­ge­ber nach Anspruch 2, dadurch gekenn­zeich­net, a) dass auf der Lei­ter­plat­te (1) meh­re­re Schalt­ele­men­te ange­ord­net sind, b) dass die jewei­li­gen Auf­nah­me­räu­me (15) über die auf der Lei­ter­plat­te (1) ange­ord­ne­ten Kanä­le mit­ein­an­der ver­bun­den sind und c) dass die Auf­nah­me­räu­me (15) der inak­ti­ven Schalt­ele­men­te als Kom­pen­sa­ti­ons­vo­lu­men für das zu ver­drän­gen­de Medi­um (6) aus den Auf­nah­me­räu­men der aktiv betä­tig­ten Schalt­ele­men­te wirk­sam sind.
4. Signal­ge­ber nach Anspruch 1, dadurch gekenn­zeich­net, a) dass der Kon­takt (10) Bestand­teil einer auf einer Lei­ter­plat­te (1) auf­ge­druck­ten elek­tri­schen Schal­tung ist, b) dass die Lei­ter­plat­te (1) als Abde­ckung eines vom Umge­bungs­druck abge­schirm­ten Behäl­ters (3) für das Medi­um (6) wirk­sam ist und c) dass die Lei­ter­plat­te (1) min­des­tens eine Durch­bre­chung (14) auf­weist als Lei­tung für das Medi­um (6).
5. Signal­ge­ber nach Anspruch 4, dadurch gekenn­zeich­net, a) dass das Schalt­ele­ment auf der dem Behäl­ter (3) abge­wand­ten Sei­te der Lei­ter­plat­te (1) ange­ord­net ist und b) dass zwi­schen Schalt­ele­ment und Lei­ter­plat­te (1) ein Über die als Lei­tung wirk­sa­me Durch­bre­chung (14) mit dem Behäl­ter (3) ver­bun­de­ner, wei­te­rer Auf­nah­me­raum (15) mit varia­blem Volu­men für das Medi­um (6) vor­ge­se­hen ist.
6. Signal­ge­ber nach Anspruch 5, dadurch gekenn­zeich­net, a) dass das Medi­um (6) ein nahe­zu inkom­pres­si­bles Flu­id, vor­zugs­wei­se Öl ist und b) dass zusätz­lich zum Behäl­ter (3) ein Kom­pen­sa­ti­ons­vo­lu­men zur Auf­nah­me der vom Auf­nah­me­raum (15) auf­ge­nom­me­nen Fluid­men­ge vor­ge­se­hen ist.
7. Signal­ge­ber nach Anspruch 6, gekenn­zeich­net durch meh­re­re Schalt­ele­men­te mit jeweils einem zuge­ord­ne­ten Auf­nah­me­raum (15) zur Bil­dung einer Schalt­tas­ta­tur.
8. Signal­ge­ber nach Anspruch 7, dadurch gekenn­zeich­net, a) dass die Schalt­ele­men­te als kon­kav gewölb­te Flä­chen­ele­men­te (7) aus­ge­bil­det sind, deren kon­ka­ve Wöl­bun­gen den jewei­li­gen Auf­nah­me­raum (15) für das Flu­id bil­den und b) dass bei einem oder meh­re­ren gedrück­ten Schalt­ele­men­ten die übri­gen Schalt­ele­men­te mem­bran­ar­tig das Volu­men ihrer kon­ka­ven Wöl­bun­gen ver­grö­ßern der­art, dass ihre Auf­nah­me­räu­me (15) zugleich das Kom­pen­sa­ti­ons­vo­lu­men für die Fluid­men­ge der gedrück­ten Schalt­ele­men­te bil­den.
9. Signal­ge­ber nach Anspruch 8, gekenn­zeich­net durch meh­re­re als Foli­en­tas­ta­tur aus­ge­bil­de­te Schalt­ele­men­te mit einer mem­bran­ar­ti­gen Tas­ta­tur­fo­lie (8).
10. Signal­ge­ber nach einem oder meh­re­ren der vor­her­ge­hen­den Ansprü­che, dadurch gekenn­zeich­net, dass das Schalt­ele­ment mit­tel­bar über einen Kol­ben (20) oder Schie­ber mani­pu­lier­bar ist.

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