Bau und Konsolidierung von Rechenzentren

Bau und Konsolidierung von Rechenzentren
Ich habe zahl­rei­che Rechen­zen­tren für Unter­neh­men und Behör­den neu kon­zi­piert, bestehen­de Rechen­zen­tren umge­plant, aus­ge­schrie­ben und wäh­rend der Rea­li­sie­rung fach­lich und inhalt­lich beglei­tet.

Mein Portfolio

  • Pla­nung / Aus­schrei­bung / Pro­jek­tie­rung / Rea­li­sie­rung
  • Erstel­lung von Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen
    • Stand­ort­de­fi­ni­ti­on
    • Dop­pel­bo­den
    • Unter­bo­den-Kabel­tras­sen
    • Strom­ver­ka­be­lung
    • USV Unab­hän­gi­ge Strom­ver­sor­gun­gen
    • Mobi­le Strom­ver­sor­gung
    • Daten­ver­ka­be­lung
    • WLAN im Gebäu­de / WLAN in den Außen­be­rei­chen
    • Belüf­tung / Ent­lüf­tung
    • Raum­be­leuch­tung
    • Kli­ma­ti­sie­rung
    • Brand­mel­de­an­la­ge / Lösch­an­la­ge
    • Ein­bruchs­mel­de­an­la­ge / Phy­si­ka­li­sche Sicher­heit
    • Zutritts­kon­trol­le / Per­so­nen­ver­ein­ze­lungs­an­la­ge
    • Hard­ware-Kon­so­li­die­rung
    • Sto­rage-Kon­zep­tio­nie­rung
    • Co-Loca­ti­on / Out­sour­cing
  • Erstel­lung von Betriebs­füh­rungs­kon­zep­ten / Betriebs­füh­rungs­hand­bü­chern

Fokus auf die Anforderungen

Pro­jek­te, wie z.B. der Neu­bau eines Ser­ver­raums oder eines Rechen­zen­trums oder die Kon­so­li­die­rung meh­re­rer Ser­ver­räu­me oder Rechen­zen­tren, wer­den in der Regel durch meh­re­re Fak­to­ren initi­iert. Die­se Fak­to­ren kön­nen dabei auf Fra­gen der Strom­ver­sor­gung, Fra­gen der Sicher­heit, tech­ni­sche und räum­li­che Anfor­de­run­gen neu­er Ser­ver u.v.m. basie­ren. Auch der Neu­bau von Pro­duk­ti­ons- oder Ver­wal­tungs­ge­bäu­den oder die Fra­ge­stel­lung eines Back­up-Rechen­zen­trums kön­nen wesent­li­che, ein­fluss­neh­men­de Fak­to­ren sein.

Heu­te sind die neu­en Anfor­de­run­gen moder­ni­sier­ter oder moder­ner Geschäfts­pro­zes­se in Unter­neh­men / Ver­fah­ren in der Ver­wal­tung und in den Insti­tu­tio­nen aus­lö­sen­de Fak­to­ren für die Dis­kus­si­on über neue Räum­lich­kei­ten für die IT-Hard­ware.
Genau auf die­se Ein­flüs­se neh­me ich in den Pla­nun­gen von IT-Räu­men Rück­sicht. Mein Haupt­au­gen­merk liegt auf den Anfor­de­run­gen der Auf­trag­ge­ber, gepaart mit der Weit­sicht, was zukünf­tig not­wen­dig sein wird, und den Bedürf­nis­sen der IT-Hard­ware an die­se Räu­me.

Eines der realisierten Projekte

Von einer Behör­de erhielt ich den Auf­trag die vor­han­de­ne IT-Infra­struk­tur zu kon­so­li­die­ren. Die­se Kon­so­li­die­rung ent­pupp­te sich als recht schwer. Die Vor­aus­set­zun­gen waren:

  • Meh­re­re Stand­or­te, an denen AS400- / i5-Sys­te­me sowie Win­dows-Ser­ver stan­den
  • Kei­ne dedi­zier­ten Ser­ver­räu­me vor­ha­ben
  • Die Kel­ler­räu­me für die Auf­nah­me von IT unge­eig­net
  • Sämt­li­che Decken mit max. 300 kg/m² belast­bar
  • Gebäu­de­n­eu­bau vom Kun­den aus­ge­schlos­sen
  • Ein­zi­ger mög­li­cher Raum am Stand­ort 1 war der Dach­bo­den
  • Räu­me am Stand­ort 2 für Umbau
  • Zwei sepa­ra­te Ser­ver­räu­me für die kom­men­den Ver­fah­ren = Geschäfts­pro­zes­se benö­tigt
  • Kon­so­li­die­rung an einem Ort kam unter kei­nen Umstän­den in Fra­ge

Mit die­sen Para­me­tern erhielt ich den Auf­trag zur Pla­nung, Pro­jek­tie­rung und zur Beglei­tung der Bau­ar­bei­ten.

Standort 1

Der Stand­ort 1 wur­de wie folgt rea­li­siert:

  • Sämt­li­che Wän­de und Dach­schrä­gen wur­den best­mög­lich abge­dich­tet.
  • Eine Haupt­ver­tei­lung mit zwei sepa­ra­ten Unter­ver­tei­lun­gen inkl. zwei sepa­rier­ter USV-Anla­gen = Bat­te­rie­ba­sier­ter unab­hän­gi­ger Strom­ver­sor­gun­gen wur­de für die Netz­werk­schrän­ke und die Ser­ver­schrän­ke zur red­un­dan­ten Strom­ver­sor­gung instal­liert.
  • Ein Dop­pel­bo­den mit sepa­ra­ten Tras­sen sowohl für die Strom­zu­fuhr, als auch für die Daten­an­bin­dung wur­den ein­ge­baut.
  • Eine red­un­dant aus­ge­leg­te Kli­ma­an­la­ge sorg­te für eine idea­le Küh­lung der Ser­ver in den Ser­ver­schrän­ken über den Dop­pel­bo­den. Die erwärm­te Luft wur­de über die Decke ange­saugt. Eine Abfuhr direkt aus den Schrän­ken war archi­tek­to­nisch lei­der nicht mög­lich.
  • Die Rück­küh­lung muss­te nach Erlaub­nis des Archi­tek­ten vor das eigent­li­che Gebäu­de gebaut wer­den.
  • Eine Lösch­an­la­ge konn­te auf Grund der gerin­gen Sta­tik nicht ein­ge­baut wer­den, daher ent­schied sich der Kun­de in Abspra­che mit mir für eine Sauer­stoff­re­duk­ti­ons­an­la­ge inkl. Schnell­be­lüf­tung, wenn Men­schen den Raum betre­ten muss­ten.
  • Die Brand­mel­de­an­la­ge wur­de mit Sen­so­ren im Raum sowie Sen­so­ren in der Kli­ma­an­la­ge und mit der Feu­er­wehr­leit­zen­tra­le gekop­pelt.
  • Zutritts­kon­trol­le und Video­über­wa­chung wur­de rea­li­siert.

Standort 2

Der Stand­ort 2 konn­te deut­lich ein­fa­cher rea­li­siert wer­den.

  • Ein Dop­pel­bo­den mit sepa­ra­ten Tras­sen sowohl für die Strom­zu­fuhr, als auch für die Daten­an­bin­dung wur­den ein­ge­baut.
  • Eine red­un­dan­te aus­ge­leg­te Kli­ma­an­la­ge sorg­te für eine idea­le Küh­lung.
  • Auf eine sepa­ra­te Lösch­an­la­ge ver­zich­te­te der Kun­de.
  • Die bereits vor­han­de­ne Brand­mel­de­an­la­ge konn­te erwei­tert wer­den.
  • Zutritts­kon­trol­le und Video­über­wa­chung wur­de rea­li­siert.